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Unternehmen2 Min. Lesezeit

Warum wir AURESICS gebaut haben

Die Geschichte hinter AURESICS: Wie aus dem Frust über unlesbare Berichtssaisons ein KI-gestützter Analyse-Dienst wurde.

Jede Berichtssaison dasselbe Spiel: Innerhalb weniger Wochen veröffentlichen Dutzende Unternehmen ihre Quartalszahlen. Wer selbst investiert, kennt das Dilemma. Entweder man liest alles – Pressemitteilungen, Berichte, Earnings Calls, Analystenkommentare – und opfert dafür Abende und Wochenenden. Oder man liest Schlagzeilen und hofft, dass sie das Wesentliche treffen. Meistens tun sie das nicht.

Der Auslöser

AURESICS ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus einem konkreten Problem. Als Privatanleger mit einer Watchlist aus deutschen und amerikanischen Titeln stand der Gründer jedes Quartal vor demselben Berg: zu viele Berichte, zu wenig Zeit, zu viel Rauschen. Die Finanzmedien liefern Meinung im Minutentakt, aber selten das, was man eigentlich braucht – die Zahlen, die Abweichungen, den Ausblick, sauber eingeordnet.

Die erste Version von AURESICS war deshalb ein reines Eigenbau-Werkzeug: eine automatisierte Pipeline, die Quartalszahlen einsammelt, mit den Erwartungen abgleicht und mit Hilfe von Sprachmodellen zu einem strukturierten Report verdichtet. Kein Produkt, keine Website – nur ein Skript, das morgens einen Bericht ins Postfach legte.

Vom Werkzeug zum Produkt

Das Werkzeug funktionierte. Aus einer Handvoll Titel wurden mehr, aus einfachen Zusammenfassungen wurden strukturierte Analysen mit fester Gliederung, Plausibilitätsprüfungen und Vergleichbarkeit über Quartale hinweg. Irgendwann war klar: Das Problem, das hier gelöst wird, haben nicht nur wir.

Die meisten Privatanleger haben weder ein Bloomberg-Terminal noch die Zeit, jede Berichtssaison zum Nebenjob zu machen. Was ihnen fehlt, ist kein weiterer Meinungskanal, sondern eine verlässliche, ruhige Faktenbasis. Genau das ist AURESICS.

Wofür wir stehen

Drei Prinzipien haben sich aus der Entstehungsgeschichte ergeben – und sie prägen das Produkt bis heute:

Klarheit statt Lärm. Jeder Report folgt derselben Struktur. Keine Clickbait-Überschriften, keine Dramatisierung. Was ist passiert, was war erwartet, was sagt das Management – mehr braucht es meistens nicht.

Transparenz. Wir erklären offen, wie unsere Analysen entstehen und wo die Grenzen automatisierter Auswertung liegen. KI kann Berichte schneller lesen als jeder Mensch – unfehlbar ist sie nicht.

Eigenverantwortung. AURESICS gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Wir glauben, dass gute Anlageentscheidungen aus gutem Verständnis entstehen, nicht aus fremden Signalen. Unsere Aufgabe endet dort, wo deine Entscheidung beginnt.

Wie es weitergeht

AURESICS wächst Schritt für Schritt: mehr abgedeckte Titel, tiefere Analysen, bessere Werkzeuge für Watchlist und Portfolio-Tracking. In diesem Blog schreiben wir über die Berichtssaison, über Methodik und darüber, was KI in der Aktienanalyse leisten kann – und was nicht.

Wenn du AURESICS ausprobieren möchtest: zur App. Wenn du Fragen oder Feedback hast, schreib uns – wir antworten persönlich.